Das Ende Ihres Bewerbungsgespräches
Im Laufe jedes Vorstellungsgespräches, zumeist am Ende, kommt immer
die Frage nach Ihren Fragen. Wenn Sie sich an unsere Vorbereitungs-Tipps gehalten haben, können Sie hier glänzen. Es gilt
Fragen zu stellen, die zeigen, dass man sich für das Unternehmen und
den Job wirklich interessiert.
Sie dürfen und sollen Fragen stellen, die für Ihre
Entscheidungsfindung wichtig sind und noch nicht im Laufe des Gesprächs
geklärt wurden. Fragen Sie zum Beispiel, mit wem Sie zusammenarbeiten
werden. Gern gesehen sind auch Interesse an Unternehmensstrategien,
Entwicklungsmöglichkeiten, Einordnung der Stelle im Organigramm.
Erkundigen Sie sich allerdings nicht als Erstes nach Urlaubsgeld und
-anspruch oder Gleitzeit.
Sie können eine persönliche Beziehung zu den Interviewern
herstellen und sie fragen, was ihnen an ihrer Arbeit im Unternehmen
gefällt. Ein guter Abschluss ist es, die Interviewer um ihre
Visitenkarten zu bitten, mit dem Hinweis, dass wahrscheinlich noch
weitere Fragen auftauchen würden. Durch einen späteren Rückruf
bringen Sie sich ins Gedächtnis und bestätigen, dass Sie an der
Position interessiert sind.
Zum Ende des Gesprächs sollte geklärt werden, wer sich wann beim
anderen meldet.
Die Verabschiedung
Nehmen Sie sich genügend Zeit für das Gespräch. Es sollte Ihnen
auf keinen Fall passieren, das Vorstellungsgespräch beenden zu müssen,
weil Sie noch einen anderen Termin haben.
Gehen Sie nicht hinaus, ohne dass Sie das Vorstellungsgespräch
beurteilen. Sagen Sie, dass Sie das Gespräch gut fanden, der Job sie
sehr reizt, das Unternehmen Sie noch mehr als zuvor interessiert, die
Aufgabe spannend ist.
Verabschieden Sie sich nach dem Ende des Gespräche auch von
Pförtner, Empfangsdame und Sekretärin und vergessen Sie nicht,
eventuell Ihr Besucherschild wieder abzugeben.
Eine Absage ist kein Beinbruch
Folgt dem höflichen "Wir kommen auf Sie zu" eine
förmliche Absage, grämen Sie sich nicht. Analysieren Sie im
Nachhinein, was Sie hätten besser machen können und lernen Sie so für
das nächste Gespräch. Wenn Sie möchten, können Sie sich noch einmal
mit Ihrem Gesprächspartner in Verbindung setzen und sich die Gründe
für die Absage erklären lassen. Und denken Sie immer daran: Sie haben
auf jeden Fall an Erfahrung gewonnen und werden im nächsten
Vorstellungsgespräch besser sein.
Wenn Sie für Ihr nächstes Vorstellungsgespräch besser vorbereitet
sein möchten, dann nutzen Sie unser Trainingsangebot.
Übrigens sind Absagen oft auch Chancen. Bewerber, die nachfassen,
bekommen nicht selten später eine zweite Chance.
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